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Das wollten wir ganz genau wissen und nahmen
uns die Broschüre „Wein aus umweltschonendem Anbau“ vor. Dort fanden wir
Antworten auf viele Fragen.
1.
Was ist das Ziel des kontrolliert
umweltschonendem Weinbaus (KUW)?
Die Weinberge dienen einer
Vielzahl von Insekten und Pflanzen als Lebensraum. Der kontrolliert
umweltschonende Weinbau hat sich zum Ziel gesetzt, diese Artenvielfalt in den
Weinbergen zu erhalten.
2.
Was sind die Grundlagen des
kontrolliert umweltschonendem Weinbaus?
Alle Maßnahmen des
Pflanzenschutzes, der Düngung und der Bodenbearbeitung sind auf die Erhaltung
des biologischen Gleichgewichtes ausgerichtet. Der Einsatz nützlingsschonender
Pflanzenschutzmittel, eine gezielte, nach dem Bedarf der Rebe bemessene Düngung
und eine artenreiche Begrünung bilden dabei die Grundlage des kontrolliert
umweltschonenden Weinbaus.
3.
Welche konkreten Maßnahmen werden
getroffen?
Neben biologischen werden in bestimmten Fällen auch chemische Mittel
angewendet. Ständige Untersuchungen und Beobachtungen verschaffen einen
Einblick in die Entwicklung der Schädlinge und Nützlinge im Weinberg.
Viele verschiedene Maßnahmen tragen dazu bei, die Schädlinge unter der
Schadensschwelle zu halten und den Boden zu schonen. Zum Beispiel:
·
Förderung von Nützlingen,
z. B. Raubmilben und Schlupfwespen
·
Ausbringung von Pheromonen,
Sexualduftstoffen zur Verwirrung des Traubenwicklers
·
Einsatz nützlingsschonender
Pflanzenschutzmittel
·
Biologische Bekämpfung der
Reblaus durch Anbau von Pfropfreben
·
Artenreicher Bodenwuchs
durch Verzicht auf Herbizide
4.
Wodurch wird die Einhaltung der
Richtlinien garantiert?
Die
Bemühungen für den umweltschonenden Weinbau werden durch die Verleihung des
Kontrollzeichens dokumentiert. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Weine unter weitgehender Schonung der
Umwelt produziert wurden.
Aber, was sind das eigentlich
für Krankheiten, die die Reben und Trauben sonst schädigen?
Und was hat es mit diesen
seltsamen Sexualduftstoffen, den Pheromonen, auf sich?
In 6 verschiedenen Gruppen informierten wir uns näher
und entdeckten Erstaunliches. Hier die Ergebnisse unserer Gruppenarbeit:
(Durch einen "Klick" lassen sich die Plakate vergrößern)
| Pilzkrankheiten |
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| Tierische Schädlinge |
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| Pheromone |
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