Ein eigener kleiner Schulweinberg entsteht


Für die diesjährigen Projekttage hatten wir uns vorgenommen, unser Weinbauprojekt erstmals auch über unsere eigene Klasse hin auszudehnen.

Nix als SteineAngeregt durch unsere Erfahrungen wollten wir nun in unserem Schulgarten - einer Streuobstwiese -  unseren eigenen kleinen Weinberg anlegen. Nur gut, dass sich 15 Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen von 5 bis 10 dafür interessierten, denn schnell stellte sich heraus, dass dies mit viel Arbeit verbunden war. Es gab eine Menge zu tun, aber wir konnten auch vieles lernen: Zuerst musste das Gelände hergerichtet werden. Da hieß es graben, hacken, rechen, Stämme schleppen, Steine sammeln und vieles mehr. „Zum Glück scheint die Sonne“, war unser erster Gedanke am Selbst ist die Frau!Morgen gewesen. Am Ende des Tages waren wir von diesem Vorteil nicht mehr ganz so überzeugt...

Am zweiten Tag stand eine Wanderung nach Mußbach zur „Rebschule“ auf dem Programm. Dort erklärte uns Herr Buchert, wie Weinreben gezüchtet werden. Zum Schluss konnten wir unsere Pflanzreben dann auch gleich mitnehmen. Wir hatten uns für besondere Sorten entschieden, die man gegen Pilzkrankheiten nicht zu spritzen braucht und die für die Zukunft einiges Versprechen, wenn man dem Fachmann glauben darf.

Regent

Trauben des RegentBlaue, pilzfeste Neuzüchtung von der Züchtungsanstalt Geilweilerhof in Siebeldingen/Pfalz

Dunkelblaue, lockerbeerige und große Trauben mit mittlerer Beerengröße. Die Wuchsfreudigkeit der Sorte ist mittel bis stark und die Traubenreife wird als mittelfrüh bezeichnet. Regent ist eine sehr robuste und unkomplizierte Sorte, die für einen warmen Standort dankbar ist.

Phoenix

Trauben des PhoenixEine ebenfalls pilzfeste Neuzüchtung . Gelbe, mittelgroße Trauben mit Beeren mittlerer Größe. Der Reifezeitpunkt ist mittelfrüh bei guter Frosthärte. Der Wuchs ist stark und der Ertrag sehr hoch; die Traube hat ein feines, sehr angenehmes Muskataroma.

 

Unser Schulweinberg ist angelegtAm letzen Tag endlich konnten wir die Reben dann pflanzen, was eine Gruppe von uns auch tat. Die anderen waren damit beschäftigt, die Pfähle für die Zeilen einzuschlagen, Drähte zu spannen und und und. Das Endergebnis kann sich sehen lassen und nun heißt es warten.

Aber im nächsten Jahr hoffen wir schon die erste Ernte einfahren zu können, ein 2002er Neustadter "Böbig"... Der käme gerade recht zur Schulentlassung der 9d!

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