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Die Klasse 6a war mit ihrer Frau Schick (Klassenlehrerin = Boss des
Unternehmens), Frau Goerens (unsere Schulsozialarbeiterin) und Frau
Falb (Mutter eines Schülers) für zwei Tage auf dem Lernbauernhof in
Eulenbis.
Am Montag, den 18.06. ging es beladen mit Schlafsäcken und Isomatten
los. Mit Zug und Bus erreichten wir gegen 10.00 Uhr unser Ziel. Dort
wurden wir von den Hütehunden Bärle und Ben zusammen mit Frau Karin
Storrer und ihren beiden Praktikantinnen begrüßt. Dazwischen hörten
wir schon laute I-A-Rufe der beiden Esel, die auf dem Hof leben. |

Unsere Scheune, in der
wir übernachteten |

Nachtlager im Heu |
Zunächst brachte uns Frau Storrer zu unserer Unterkunft in einer
riesigen Scheune, deren Boden ganz mit Stroh bedeckt war.
Unsere Schlafstätten befanden sich auf zwei großen Emporen, eine
davon war dick mit Heu ausgelegt, die kleinere Empore dagegen mit
Stroh.
Die Mädchen nahmen sofort das Heulager in Beschlag und breiteten
ihre Schlafsäcke aus, am nächsten Morgen musste alles Mögliche
(Schuhe, Handy…) im Heu gesucht werden. |
| Die Jungs landeten
im Strohlager, das nur über eine Leiter erreicht werden konnte. Frau
Goerens nächtigte ebenfalls dort, während Frau Schick und Frau Falb
bei den Mädchen schliefen. Wohl dem, der eine Isomatte dabei hatte,
denn das Heu (Stroh) drückt sich dermaßen zusammen, dass man nach
wenigen Stunden denkt, man liege auf knallhartem Boden. Trotzdem
fanden alle das Lager grandios und aufregend. Ein Bad und eine
Toilette standen in dieser Scheune auch zur Verfügung. |

Ballspielen in
der Scheune |

Jens und Dominik beim
Spinnen |
Danach trafen wir uns zu einer Erkundung des Hofes in
Kleingruppen, dabei wurde auch gleich die Einteilung der
Arbeitsgruppen für den nächsten Tag angedacht.
Es standen 4 Themen zur Auswahl:
1. Herstellen von Mozzarella
2. Alles rund um die Schafwolle
3. Erlebnisort Wald
4. Vom Ei zum Küken |
| Nach dem
Mittagessen (es gab Eintopf mit Lammwürstchen) stellten die Gruppen
anderen Gruppen den Hof und seine Tiere vor, so dass am Ende alle
Kinder wussten, wo welche Tiere auf dem Hof zu finden waren. Hier
gibt es viele Lamas, 2 Gänse mit einem Jungtier, das leider am
nächsten Morgen tot im Stall lag, Schweine (ein riesiger Eber, zwei
weibliche Tiere und ein Jungtier), verschiedene Arten von Hühnern
und Kaninchen, Ziegen und Schafe und, nicht zu vergessen, zwei
besonders große Esel, eine sehr alte Eselin mit Tochter, die gerade
schwanger ist und natürlich Bärle und Ben. |

Fellpflege |

Melanie füttert die
Lamas |
Im Laufe des Nachmittags halfen wir die Tiere zu pflegen, zu füttern
und ihre Unterkünfte zu reinigen. Irgendwann gab es zur Stärkung
Muffins und als Abendessen konnten wir Pizza genießen.
Später traten viele an, um in Theorie und Praxis den
"Schubkarrenführerschein" zu machen, dabei wurde so nebenbei das
Gehege der Lamas gereinigt. Alle bestanden die Prüfung, wenngleich
einige ganz schön mit den Gerüchen zu kämpfen hatten. |
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Bis dahin hatten wir großes Glück mit dem Wetter, doch gegen 21.00
Uhr schickte uns der Himmel ein starkes Gewitter mit
sintflutartigem Regen, der jedoch nur kurz andauerte.
So
konnten wir gegen 22.00 Uhr in zwei Gruppen doch noch zu unserer
Orientierungswanderung bei Nacht antreten. Jede Gruppe wurde in
einem geschlossenen Hänger über sehr holperige Wege zu einem
Ausgangspunkt gefahren. |

Lukas mit Schubkarren |
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Die Fahrt fanden alle superlustig – man sah ja nichts, saß auf dem
Boden des Hängers und wurde durchgeschüttelt.
Am Ende der Fahrt erhielt jede Gruppe einen Plan und eine
Taschenlampe und auf ging's zur Suche nach dem Heimweg. Die
Glühwürmchen halfen dabei nicht wirklich, aber alle halfen zusammen
und so konnte der Weg gefunden werden. |

Lisa, Lukas und Nadine
bei der Käseherstellung |

David mit Benn |
Kurz nach Mitternacht waren alle unversehrt wieder an Ort und Stelle
und gegen 1.00 Uhr herrschte Ruhe in der Scheune. Leider war eine
Schnarcherin (wir vermuten: Frau Falb) in der Mädchenabteilung (ich
war's diesmal nicht!), aber sonst verlief die Nacht gut, allerdings
waren viele am Morgen nicht wirklich ausgeschlafen.
Um 8.00 Uhr begann der Tag mit dem Füttern der Tiere in Gruppen,
dann mussten die Ziegen auf die Weide geführt werden, wir besuchten
die Schafe auf der Weide, wovon einige handzahm sind, da sie mit der
Flasche aufgezogen wurden. |
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Anschließend gab es leckeres Frühstück und danach gingen alle in
ihre Arbeitsgruppen.
(Herstellung von Mozzarella, Erlebnisort Wald, Rund um die
Schafwolle) und arbeiteten dort bis zum Mittagessen. Das Thema "Vom
Ei zum Küken" hatte kein Kind gewählt, da wir dies in der Schule
sehr genau behandelt hatten.
Alle trafen sich wieder beim Mittagessen und konnten sich dort ihren
Hamburger (Lammfleisch) mit allen möglichen Zutaten selbst
zusammenstellen. Es hat allen geschmeckt.
Nun ging es ans Packen und Aufräumen, danach fand noch eine kleine
Rallye statt, die jedoch nicht alle beenden konnten, da unser Bus
vor der Tür stand. Außerdem war es inzwischen ziemlich heiß und
schwül und bei vielen die Luft raus.
Um 16.31 Uhr trafen wir in Neustadt am Böbig-Bahnhof ein, kaputt,
aber SCHÖN WAR'S. |

Frau Schick und
Benn |

Das Schwein Jasper |

Gänsefamilie |

Sandra und Lili singen ein Schneebesen-Duett |

Melanie, Sarah, Steffi und Jens beim Filzen |

Die Käsemacher |

"Das Essen haben wir uns verdient." |
Danke an Frau Falb
und Frau Goerens!
Inge Schick |
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