Klasse 6a – Fahrt nach Eulenbis zum Lernbauernhof -  18.06. -19.06.07

 

Die Klasse 6a war mit ihrer Frau Schick (Klassenlehrerin = Boss des Unternehmens), Frau Goerens (unsere Schulsozialarbeiterin) und Frau Falb (Mutter eines Schülers) für zwei Tage auf dem Lernbauernhof in Eulenbis.

Am Montag, den 18.06. ging es beladen mit Schlafsäcken und Isomatten los. Mit Zug und Bus erreichten wir gegen 10.00 Uhr unser Ziel. Dort wurden wir von den Hütehunden Bärle und Ben zusammen mit Frau Karin Storrer und ihren beiden Praktikantinnen begrüßt. Dazwischen hörten wir schon laute I-A-Rufe der beiden Esel, die auf dem Hof leben.


Unsere Scheune, in der wir übernachteten

Nachtlager im Heu

Zunächst brachte uns Frau Storrer zu unserer Unterkunft in einer riesigen Scheune, deren Boden ganz mit Stroh bedeckt war.

Unsere Schlafstätten befanden sich auf zwei großen Emporen, eine davon war dick mit Heu ausgelegt, die kleinere Empore dagegen mit Stroh.

Die Mädchen nahmen sofort das Heulager in Beschlag und breiteten ihre Schlafsäcke aus, am nächsten Morgen musste alles Mögliche (Schuhe, Handy…) im Heu gesucht werden.

Die Jungs landeten im Strohlager, das nur über eine Leiter erreicht werden konnte. Frau Goerens nächtigte ebenfalls dort, während Frau Schick und Frau Falb bei den Mädchen schliefen. Wohl dem, der eine Isomatte dabei hatte, denn das Heu (Stroh) drückt sich dermaßen zusammen, dass man nach wenigen Stunden denkt, man liege auf knallhartem Boden. Trotzdem fanden alle das Lager grandios und aufregend. Ein Bad und eine Toilette standen in dieser Scheune auch zur Verfügung.
Ballspielen in der Scheune

Jens und Dominik beim Spinnen

Danach trafen wir uns zu einer Erkundung des Hofes in Kleingruppen, dabei wurde auch gleich die Einteilung der Arbeitsgruppen für den nächsten Tag angedacht.

Es standen 4 Themen zur Auswahl:

1. Herstellen von Mozzarella
2. Alles rund um die Schafwolle
3. Erlebnisort Wald
4. Vom Ei zum Küken

Nach dem Mittagessen (es gab Eintopf mit Lammwürstchen) stellten die Gruppen anderen Gruppen den Hof und seine Tiere vor, so dass am Ende alle Kinder wussten, wo welche Tiere auf dem Hof zu finden waren. Hier gibt es viele Lamas, 2 Gänse mit einem Jungtier, das leider am nächsten Morgen tot im Stall lag, Schweine (ein riesiger Eber, zwei weibliche Tiere und ein Jungtier), verschiedene Arten von Hühnern und Kaninchen, Ziegen und Schafe und, nicht zu vergessen, zwei besonders große Esel, eine sehr alte Eselin mit Tochter, die gerade schwanger ist und natürlich Bärle und Ben.
Fellpflege

Melanie füttert die Lamas

Im Laufe des Nachmittags halfen wir die Tiere zu pflegen, zu füttern und ihre Unterkünfte zu reinigen. Irgendwann gab es zur Stärkung Muffins und als Abendessen konnten wir Pizza genießen.

Später traten viele an, um in Theorie und Praxis den "Schubkarrenführerschein" zu machen, dabei wurde so nebenbei das Gehege der Lamas gereinigt. Alle bestanden die Prüfung, wenngleich einige ganz schön mit den Gerüchen zu kämpfen hatten.

Bis dahin hatten wir großes Glück mit dem Wetter, doch gegen 21.00 Uhr schickte uns der Himmel ein starkes Gewitter mit sintflutartigem Regen, der jedoch nur kurz andauerte.

So konnten wir gegen 22.00 Uhr in zwei Gruppen doch noch zu unserer Orientierungswanderung bei Nacht antreten. Jede Gruppe wurde in einem geschlossenen Hänger über sehr holperige Wege zu einem Ausgangspunkt gefahren.

Lukas mit Schubkarren

Die Fahrt fanden alle superlustig – man sah ja nichts, saß auf dem Boden des Hängers und wurde durchgeschüttelt.

Am Ende der Fahrt erhielt jede Gruppe einen Plan und eine Taschenlampe und auf ging's zur Suche nach dem Heimweg. Die Glühwürmchen halfen dabei nicht wirklich, aber alle halfen zusammen und so konnte der Weg gefunden werden.


Lisa, Lukas und Nadine bei der Käseherstellung

David mit Benn

Kurz nach Mitternacht waren alle unversehrt wieder an Ort und Stelle und gegen 1.00 Uhr herrschte Ruhe in der Scheune. Leider war eine Schnarcherin (wir vermuten: Frau Falb) in der Mädchenabteilung (ich war's diesmal nicht!), aber sonst verlief die Nacht gut, allerdings waren viele am Morgen nicht wirklich ausgeschlafen.

Um 8.00 Uhr begann der Tag mit dem Füttern der Tiere in Gruppen, dann mussten die Ziegen auf die Weide geführt werden, wir besuchten die Schafe auf der Weide, wovon einige handzahm sind, da sie mit der Flasche aufgezogen wurden.

Anschließend gab es leckeres Frühstück und danach gingen alle in ihre Arbeitsgruppen.

(Herstellung von Mozzarella, Erlebnisort Wald, Rund um die Schafwolle) und arbeiteten dort bis zum Mittagessen. Das Thema "Vom Ei zum Küken" hatte kein Kind gewählt, da wir dies in der Schule sehr genau behandelt hatten.

Alle trafen sich wieder beim Mittagessen und konnten sich dort ihren Hamburger (Lammfleisch) mit allen möglichen Zutaten selbst zusammenstellen. Es hat allen geschmeckt.

Nun ging es ans Packen und Aufräumen, danach fand noch eine kleine Rallye statt, die jedoch nicht alle beenden konnten, da unser Bus vor der Tür stand. Außerdem war es inzwischen ziemlich heiß und schwül und bei vielen die Luft raus.

Um 16.31 Uhr trafen wir in Neustadt am Böbig-Bahnhof ein, kaputt, aber SCHÖN WAR'S.


Frau Schick und Benn

Das Schwein Jasper

Gänsefamilie

Sandra und Lili singen ein Schneebesen-Duett

Melanie, Sarah, Steffi und Jens beim Filzen

Die Käsemacher

"Das Essen haben wir uns verdient."

Danke an Frau Falb und Frau Goerens!

Inge Schick