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"Physikunterricht
einmal anders" hieß es am Mittwoch, dem 26. Mai 2004 für die
6. Klassen unserer Schule. Wer könnte nämlich besser erklären,
wie man sich im Ernstfall eines Brandes verhält, als die
Feuerwehr, die an diesem Morgen nicht zu einem Löscheinsatz,
sondern vielmehr zur Vorbeugung angerückt war. |
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Herr Schoenig von der
Freiwilligen Feuerwehr erklärte, welche Löschmöglichkeiten in
einem Tanklöschfahrzeug alle verborgen sind.
Bei einem Löscheinsatz sind die
Wasservorräte des Wagens in 3 bis 5 Minuten aufgebraucht. Darum
heißt es schnell sein: Hydranten müssen angezapft, Schläuche
ausgelegt, Spritzen montiert werden und immer heißt es gut
mitrechnen, damit auch ordentlich Wasser zum Löschen vorhanden
ist. |
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Die Ausrüstung eines
Feuerwehrmannes -die einer Feuerwehrfrau natürlich auch! - wiegt
22 Kilogramm!
Auch für den Nachwuchs gibt es da keine Ausnahme, alles muss
angezogen werden, damit man beim Löscheinsatz möglichst gut
gegen die bis zu 400°C heißen Flammen geschützt ist. |
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Mit dem Spezialanzug schafft man
es sogar als Lehrer im Schulzentrum unerkannt zu bleiben. Leider
sieht man selbst von seiner Umgebung jedoch auch nichts. |
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Was aber tun, wenn
es tatsächlich mal brennt? Die meisten Gefahren lauern in der
Küche: Weil die Pommes so gut schmecken, gerät die Friteuse ganz
in Vergessenheit und das heiße Fett entzündet sich ganz von
alleine... Jetzt heißt es schnell handeln, so mancher hat
sicherlich sofort an einen Eimer mit Wasser zum Löschen gedacht,
doch HALT!
Wenn man einen
Fettbrand mit Wasser zu löschen versucht, entsteht eine
riesige Stichflamme. Deshalb in diesem Fall: Finger weg vom
Wasser! Ein einfacher Deckel wirkt da viel besser und
erstickt das Feuer.
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Vielen Dank an die Truppe der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt für diesen
interessanten Morgen! |