Die Straßenkinder


Eine kleine Ausstellung an unserer Schule

Eine Initiative von Offroad e.V. und Mannesmann AGEine Woche lang war im Schülercafé unserer Schule eine Ausstellung zum Thema Straßenkinder zu besuchen. Die Ausstellung wurde vom Verein "Offroad Kids" und der Firma Mannesmann AG ins Leben gerufen. Die gezeigten Bilder und Texte stammen von den auf der Straße lebenden Jugendlichen selbst.
Die meisten von uns gingen mit gemischten Gefühlen aus der Ausstellung. Die Dokumente ergaben reichlich Gesprächsstoff und sorgten für eine zum Teil sehr lebhafte Diskussion, wer denn am Schicksal dieser jungen Menschen eigentlich Schuld ist.
Drei der gezeigten Bilder möchten wir an dieser Stelle zeigen. Es folgt ein kleines Interview mit Frau Hoffer, unserer Schulsozialarbeiterin.

"Home" "Auf der Kippe"

"Ruhekissen"

Interview mit Frau Simone Hoffer, die die Ausstellung an unsere Schule geholt hat:

Warum wurde diese Ausstellung gemacht?
Um zu zeigen, dass es auch in unserem Land sehr viele Straßenkinder gibt.

Was hat Sie auf die Idee gebracht, diese Ausstellung an unsere Schule zu holen?
Ich habe das Angebot von den Initiatoren der Ausstellung bekommen und sofort zugesagt. Mir gefällt die Ausstellung sehr gut und ich will damit zeigen, wie die Härte des Alltags für solche jungen Leute ist.

Kennen Sie persönlich Straßenkinder?
Ja, ich kenne Neustadter Kinder, auch ein Mädchen, das an einer Überdosis Rauschgift gestorben ist.

Was empfinden Sie für die Straßenkinder?
Ich empfinde Mitleid und Respekt.

Welche Organisationen kümmern sich um sie?
In Neustadt gibt es nur die Organisation "Lichtblick".

Meinen Sie nicht, dass man für die Straßenkinder Unterkünfte finden kann? Und weiß man, ob sie eine Unterkunft überhaupt annehmen würden?
Man weiß es nicht. Menschen sind ja immer unterschiedlich.
 

Das Interview führte Ümit Güner, Klasse 9b.

Was sagen Sie zu dem Problem Straßenkinder? Sagen Sie uns doch Ihre Meinung per e-mail!

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