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Am Donnerstag, den 21.
September 2000 fuhr die Klasse 8d der Hauptschule-Ost mit ihrem Klassenlehrer
Herrn Oeynhausen zur Landesgartenschau nach Kaiserslautern.
Wir trafen uns um 8.45 Uhr
am Böbig-Bahnhof und fuhren bald darauf ab. In Kaiserslautern angekommen hieß es
aber noch einmal umsteigen in den Zug zur Landesgartenschau und es dauerte eine
ganze Weile, bis dieser endlich losfuhr.
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Endlich waren wir angekommen. Der
Lehrer scheuchte die Klasse erst einmal durch das halbe Gelände zur
Weinbergsanlage, denn wir wollten dort ins sogenannte "Grüne Klassenzimmer" und
waren schon recht spät dran. Unsere Klasse hatte sich nämlich für das ganze
Schuljahr ein Projekt über Trauben, Reben, Wein und Weinanbau in der Pfalz
vorgenommen. Dort wartete bereits ein Biologe und erzählte uns einiges
Wissenswertes über die Anlage. Zum Beispiel erklärte er auch, dass es einige
Schädlinge (Milben) gibt, welche die Blätter befallen. Mit einer Lupe konnte man
diese Milben sogar auf den Blättern sehen. Damit man nicht so viel mit Gift
spritzen muss, hat man sich inzwischen gegen die Schädlinge im Weinbau etwas
Besseres ausgedacht. In jedem Weinberg gibt es deswegen Schädlingsfallen, die
mit Duftstoffen die Männchen so verwirren, dass sie die Weibchen nicht mehr
finden. Die Eier werden dann nicht befruchtet und die Schädlinge können sich
nicht vermehren. |
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Leider redete der Biologe aber sehr viel und
nach einer Stunde konnte kaum jemand noch konzentriert zuhören, obwohl es schon
interessant war. Daher waren alle froh, als es hieß, dass zum Abschluss die
Klasse noch einen Rebstock pflanzen dürfe, was Patrick und Farouk unter den
kritischen Augen der Mitschüler auch taten. |
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Danach durften die Schüler
zwei Stunden in Gruppen das Gelände erkunden. Die meisten Jungs suchten und
fanden natürlich zuerst den Fußballplatz. Zu sehen gab es viele verschiedene
Dinge: Viele, viele Pflanzen natürlich, ein paar Tiere, Freizeitanlagen, Wiesen,
Fische in großen und kleinen Bächen, Spielplätze und sogar ein Riesenrad. Die
meisten von uns trafen sich bald auf einem Spielplatz. Viele stiegen in einen
umgedrehten Korb, der an einem Gerüst befestigt war und ein kleines Loch zum
Einstieg hatte: Spaßfaktor 100! Danach aber Übelkeit und Schwindel ohne Ende ...
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Am Ende zeigten noch ein paar
Schüler ihre Künste ohne Skates auf der Skaterbahn. Dann ging es zurück nach
Hause, wo wir uns nach diesem erlebnisreichen Morgen voneinander
verabschiedeten.
Sandra Lincner Oktober 2000
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