Unsere Gruppe vor dem Gebeinhaus
 |
Nach einer
fast 3stündigen Fahrt mit 2 Pausen kamen wir am Kriegsmuseum an. Nach einer
kurzen Verschnaufpause wurden wir mit dem Bus zum größten Friedhof Europas
gebracht. Dort stellte der Touristenführer einige Regeln auf und schickte
uns in das Gebeinhaus, wo wir uns auf alle Fälle ruhig verhalten sollten aus
Respekt gegenüber den Gefallenen. Das Gebeinhaus ist 137 m lang und der Turm
47 m hoch. In diesem riesigen Gebäude liegen die Gebeine von ungefähr 130
000 Soldaten, die man allerdings den Gefallenen nicht zuordnen konnte. |
Überall an den
Wänden und Decken stehen die Namen der Soldaten, die dort ihr Leben lassen
mussten. Unendlich viele Gräber gab es zu sehen und kein Friedhof der Welt
ist eindrucksvoller als der in Verdun. Die Festung, in der die deutschen
Soldaten hausten, war groß ( für die vielen Soldaten viel zu klein), kalt,
dreckig und machte die jungen und älteren Männer total verrückt. Mindestens
8000 mal am Tag hörten sie den Einschlag von Bomben und Granaten, selbst
durch die 6 m dicke Betondecke. In diesem Krieg mussten viele Menschen
sterben.
Und wir hoffen, dass eine Zeit kommt, wo Kriege für immer der
Vergangenheit angehören.
Text von
Sandra Lincner, 9d
|
Der Eingang zum
Gebeinhaus |