Verdun, das Schlachtfeld im 1. Weltkrieg

Am 22.10.2001 machten sich die Klassen 9d, 10 und ein Teil der Klasse 9c aus unserer Schule auf nach Verdun (Frankreich). Wir wollten uns eine Vorstellung von den Geschehnissen des 1. Weltkrieges (1914-1918) machen. 

Unzählige Gräber - ein Mahnmal für uns alle

Unsere Gruppe vor dem Gebeinhaus

Nach einer fast 3stündigen Fahrt mit 2 Pausen kamen wir am Kriegsmuseum an. Nach einer kurzen Verschnaufpause wurden wir mit dem Bus zum größten Friedhof Europas gebracht. Dort stellte der Touristenführer einige Regeln auf und schickte uns in das Gebeinhaus, wo wir uns auf alle Fälle ruhig verhalten sollten aus Respekt gegenüber den Gefallenen. Das Gebeinhaus ist 137 m lang und der Turm 47 m hoch. In diesem riesigen Gebäude liegen die Gebeine von ungefähr 130 000 Soldaten, die man allerdings den Gefallenen nicht zuordnen konnte.
Überall an den Wänden und Decken stehen die Namen der Soldaten, die dort ihr Leben lassen mussten. Unendlich viele Gräber gab es zu sehen und kein Friedhof der Welt ist eindrucksvoller als der in Verdun. Die Festung, in der die deutschen Soldaten hausten, war groß ( für die vielen Soldaten viel zu klein), kalt, dreckig und machte die jungen und älteren Männer total verrückt. Mindestens 8000 mal am Tag hörten sie den Einschlag von Bomben und Granaten, selbst durch die 6 m dicke Betondecke. In diesem Krieg mussten viele Menschen sterben.
Und wir hoffen, dass eine Zeit kommt, wo Kriege für immer der Vergangenheit angehören.

Text von Sandra Lincner, 9d

Der Eingang zum Gebeinhaus

Für alle, die noch mehr Informationen wünschen: http://www.dh-museum.com/lemo/html/wk1/kriegsverlauf/verdun