Was das Online-Dating speziell zum Schutz der Nutzer leistet

Im Internet ist immer der Datenschutz eine wichtige Frage, ob das nun Bilder oder alle möglichen anderen persönlichen Daten betrifft. Zu diesem Zweck werden immer mehr Firewalls errichtet, die alle Daten der Nutzer schützen sollen. Doch immer wieder gibt es Hacks, die auch wichtige Regierungsorganisationen treffen können, die eigentlich bestens geschützt sein sollten. Aber Portale zum Online-Dating sind weniger attraktive Ziele. Trotzdem werden auch sie immer wieder attackiert, um an sensible Daten der Nutzer zu kommen.

Zu diesem Zweck haben sich auch die Betreiber von Portalen zum Online-Dating intensiv auf solche Attacken vorbereitet. Gerade die etablierten Wettbewerber ElitePartner und Parship werden immer wieder für ihre engagierten Maßnahmen zum Datenschutz gelobt. Sie haben sich diesen schon seit einigen Jahren vom TÜV zertifizieren lassen, dessen Tests sie bisher immer mit Bravour gemeistert haben.

Doch nicht nur der Schutz der Daten der Nutzer vor äußeren Angriffen ist relevant. Auch müssen die Nutzer vor anderen Nutzern geschützt werden, die vielleicht unlautere Absichten verfolgen. Dazu wird die Anonymität der Nutzer möglichst lange gewahrt. Gerade Parship ist hier vorbildlich, da es den Nutzern nur dann erlaubt, die Profilbilder anderer Nutzer scharf zu sehen, wenn der Eigentümer des Fotos dies explizit für den betreffenden Nutzer freigeschaltet hat. Wird allerdings in einem bestimmten Zeitraum dann kein Kontakt zu dem Nutzer, der das Bild freigeschaltet hat, aufgenommen, so stellt sich das Bild wieder automatisch unscharf. Auch die Daten der Nutzer aus dem Persönlichkeitstest werden gewissenhaft geschützt, weil sie ein schlüssiges psychologisches Profil der Nutzer liefern können, gerade wenn der Persönlichkeitstest auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht.

Ebenfalls müssen die Nutzer vor möglicherweise ungewollten Nachrichten geschützt werden. Dazu haben vor allem die sehr etablierten Plattformen einen Filter eingebaut, der es den Nutzern nicht erlaubt, obszöne Nachrichten zu verschicken. Wenn jemand es doch versuchen sollte, wird seine Nachricht letztendlich nicht verschickt. Damit werden vor allem Frauen vor den plumpen Anmachen beschützt, die häufig nur zu dem Einen und nicht zu einer langfristigen Beziehung führen sollen. So wird auch für ein gewisses Niveau in der Partnerfindung gesorgt.

Auch müssen Nutzer vor sogenannten Fake-Profilen geschützt werden. Das sind Profile, die augenscheinlich echte Nutzer sind, aber in Wirklichkeit nur ein Konstrukt sind, das anderen Menschen dazu dient, aus der Suche echter Menschen nach der Liebe und einem Partner Geld zu schlagen. Das ist ein höchst unmoralisches Unterfangen. Bei dem Schutz der Nutzer vor solchen Profilen wird so vorgegangen, dass jedes neu angemeldete Profil händisch von einem Mitarbeiter des Dienstes geprüft wird, bevor es wirklich in die Partnersuche eintritt. Außerdem kann man mit einem ID-Check sein Profil verifizieren, um selbst dazu beizutragen, die Sicherheit der Plattform zu gewährleisten.

Selbstverständlich arbeitet nicht jede Partnervermittlung im Internet so seriös. Jedoch ist immer zu empfehlen, sich über den Datenschutz etc. einer Plattform zu informieren, bevor man sich vielleicht anmeldet. Man erkennt eine seröse Plattform immer daran, dass sie auch auf den Datenschutz achtet. Es kommt beim Dating im Netz schließlich nicht nur auf die Mitgliederstruktur und das Vermittlungsprinzip eines Dienstes an.